BDSM

Du kannst es BDSM, kink, SadoMaso oder Fetischsex nennen - gemeint ist das einvernehmliche Spielen mit Macht, das dazu dient, alle Beteiligten anzutörnen.

BDSM in Kürze

Die Abkürzung BDSM steht für Bondage (Fesselspiele), Disziplin, Dominanz, Submission (Unterwerfung), Sadismus und Masochismus.

Es gibt unzählige Varianten von BDSM – deine eigene Version kann alle diese Spielarten beinhalten oder nur ein paar davon.

Es ist ein verbreiteter Mythos (und es gibt viele Mythen über BDSM/kink!), dass BDSM zu mögen, bedeutet, Schmerz zu genießen oder von Schmerz sexuell angetörnt zu werden. Das ist durchaus möglich, aber Machtspiele können auch vollkommen schmerzfrei sein, sie können sogar komplett ohne Berührungen auskommen! Wenn Masochismus oder Sadismus also nicht so dein Ding sind, keine Sorge – kinky Spielchen könnten trotzdem etwas für dich sein!

Tops/Doms, Bottoms/Subs und Switches

Manche Menschen, die auf BDSM stehen, verstehen sich als Top bzw. Dom (eine Person, die es genießt, andere Personen zu dominieren), andere als Sub bzw. Bottom (eine Person, die sich gerne unterwirft), andere wechseln zwischen diesen beiden Rollen und sind einmal dominant, einmal unterwerfen sie sich (Switch). Aber nicht alle Menschen, die BDSM praktizieren können mit diesen Labels etwas anfangen. Oft werden Begriffe unterschiedlich verstanden bzw. bedeuten nicht genau dasselbe für alle Menschen. Sich selbst als kinky oder pervers zu verstehen kann ein wichtiger Bestandteil der sexuellen Identität einer Person sein. Für manche andere ist BDSM 'nur' das gelegentliche Tüpfelchen auf dem i ihres Sexlebens, andere wiederum praktizieren BDSM regelmäßig, verstehen es aber nicht als etwas wirklich Sexuelles.

Erlaubt ist, was gefällt

Es gibt unzählige Varianten von BDSM und Fetisch-Spielen. Das in englischsprachigen kinky Kreisen gebräuchliche Motto “your kink ist not my kink but that's ok”, oft abgekürzt YKINMKBTOK oder YKIOK, das übersetzt soviel bedeutet wie “dein Fetisch ist nicht mein Fetisch und das ist ok”, betont die Vielfalt von BDSM/kink und fordert gleichzeitig eine sex-positive Akzeptanz von unterschiedlichen Vorlieben: sexuelle Vorlieben – auch ungewöhnliche – sind nichts, wofür man sich zu schämen braucht!

Wie bei allen anderen Formen von sexueller oder körperlicher Interaktion ist das Wichtigste, dass alle Beteiligten Lust auf das haben, was passiert und dass sie dem Spiel – enthusiastisch! - zustimmen. Ist Konsens gewährleistet, gibt es kein 'richtig' oder 'falsch' - erlaubt ist, was (allen Beteiligten) gefällt.

Vielleicht spielst du gerne mit Handschellen oder heißem Wachs, dein_e Freund_in steht aber mehr auf Peitsche, Knebel und Nippelklemmen. Deine Nachbar_innen lassen sich vielleicht gerne mit verbundenen Augen von einer Feder kitzeln. Schläge oder Kniffe, ein Kostüm, strenge Worte – auch das ist BDSM. Das Tolle an kink ist, dass deine Vorstellungskraft oft alles ist, was du brauchst, um einen Kick zu bekommen (wobei Spielzeuge und Requisiten für noch mehr Spaß sorgen können!).

Egal, wie dein kink aussieht, Other Nature hilft dir dabei, dich dafür auszurüsten. Wir haben, was du brauchst, einschließlich Seilen, Peitschen, Nippelklemmen, großartiger Ratgeber- und erotischer BDSM-Literatur und Pornographie, sowie regelmäßige Workshops, in denen du lernen kannst, wie's gehen kann. Wenn Fetisch und BDSM für dich Neuland ist, keine Sorge – das Other Nature-Team freut sich darauf, deine Fragen zu beantworten und unterstützt dich auf deinen Erkundungen in der Welt der schönen Perversitäten.